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Die Geisha von Rob Marshall Besetzung: | Chiyo (jung) | Suzuka Ohgo | | Chiyo/Sayuri | Ziyi Zhang | | Satsu | Samantha Futerman | | Kürbisköpfchen (jung) | Zoe Weizenbaum | | Kürbisköpfchen | Youki Kudoh | | Hatsumomo | Li Gong | | Mutter | Kaori Momoi | | Mameha | Michelle Yeoh | | Der Direktor | Ken Watanabe | | Nobu | Kôji Yakusho | | Der Baron | Cary-Hiroyuki Tagawa | | Koichi | Karl Yune | Inhalt: Japan vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Schwestern Chiyo und Satsu werden von ihrem Vater verkauft, als ihre Mutter schwer erkrankt. In Kyoto sollen beide an eine Okiya kommen, doch Satsu wird als unattraktiv abgelehnt und so trennen sich die Wege der Schwestern. Chiyo soll in der Okiya eine Geisha werden, doch die Suche nach ihrer Schwester und die Verachtung von Hatsumomo lassen diese Pläne scheitern. So wird Chiyo fortan als Dienerin im Hause geführt und die gleichaltrige Kürbisköpfchen, ihre einzige Freundin in der Okiya, tritt in den Vordergrund. Eines Tages begegnet Chiyo auf einer Brücke dem Direktor, der sie aufmuntert und ihr ein Eis kauft. Da er von zwei Geishas begleitet wird, ist Chiyo nun wild entschlossen, selber eine solche zu werden. Diese Chance bietet sich erst 6 Jahre später, als plötzlich Mameha, die bedeutendste Geisha von Kyoto, in ihr Leben tritt und sie unter ihre Fittiche nimmt. Dabei entbrennt nicht nur ein Kampf um Sayuris – wie nun ihr neuer Geishaname lautet – Unschuld und Liebe zum Direktor, sondern auch um die Okiya von Mutter, deren Erbin Sayuri werden soll. Kritik: Wer bereits die fantastischen Martial-Arts-Filme der vergangenen Jahre, angefangen mit „Tiger & Dragon“, gesehen hat, der kann dem Bilderreigen, der sich hier ausbreitet, auch nichts mehr abgewinnen. Lediglich die Szene, in der Sayuri vor einer Gesellschaft tanzt, hat wirklich ausdrucksstarke Bilder, ist quasi der einzige Lichtblick des ganzen Films - und passt leider rein gar nicht zum Wesen einer Geisha. Aber das scheint dem Film allgemein anzuhängen, die schauspielerischen Leistungen von Li Gong, Michelle Yeoh und Ziyi Zhang in allen Ehren, aber keine zeigt auch nur einmal Beherrschung, eine der wichtigsten Eigenschaften, die eine Geisha haben muss. Stattdessen gibt Li Gong ganz mondän das unglückliche, ein wenig psychotische Biest, während Michelle Yeoh die ewig weise ältere Schwester/Mutter spielt, die wir schon aus „Tiger & Dragon“ kennen und Ziyi Zhang spielt wie immer die Heldin, die hin- und hergerissen ist, etwas sein oder haben will, was nicht oder nur mit einigen Opfern geht. Doch so sehr sie sich auch bemühen, dem klischeebehafteten und trägen Erzählfluss haben sie nicht entgegen zu setzen und so dürfte manchem nach einer Stunde doch recht langweilig werden und er wie ich vermutlich ungeduldig auf dem Kinosessel herumrutschen und bei jeder Abblende hoffen, der Film fände ein Ende, was bei einer Länge von 145 Minuten allerdings eine vage Hoffnung bleiben muss.
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