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Im Buch Aimee und Jaguar (von Erica Fischer) ist sie mir zum ersten Mal aufgefallen. Die Dichterin, von der sich Felice Schragenheim inspirieren ließ. Vor einigen Tagen habe ich dann intensiver nachgeforscht und tatsächlich einen Gedichtband von ihr entdeckt: Mascha Kaléko - Die paar leuchtenden Jahre (erschienen im dtv ISBN: 3-423-13149-7) Der Gedichtband enthält tatsächlich einige geniale Gedichte sowie andere Texte von Mascha Kaléko und wird von mir jedem Lyrikliebhaber wärmstens empfohlen. Zur Autorin: Mascha Kaléko wurde am 7. Juni 1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien geboren, fand in den 20er Jahren in Berlin Anschluß an die literarische Bohéme vor llem des Romanischen Cafés und hatte 1933 mit dem Lyrischen Stenogrammheft ihren ersten großen Erfolg. 1938 emigrierte sie in die US, von wo sie 1960 nach Isreal übrsiedelte. Sie starb 1975 in Zürich. (Text aus dem oben genannten Buch) Von ihr stammen Gedichte wie Einhorn und das Anderhorn, Kaka-du und Kaka-sie, und viele andere.
Leseprobe: Erbsen Prinzessin auf der Ebse sprach: Das sticht ja wie´ne Nadel! So ward die Erbse allgemach Zum Prüfstein für den Adel. Es schwärmt der preußische Gourmet Für Pökelkamm mit Erbspürree (Prinzessinnen und Grafen Die können druf nicht schlafen.) Ihren Epitaph schrieb sie, wie es Dichter gerne tun, selbst: Mein Epitaph Mein Epitaph: Vergebens Sie starb an den Folgen Des Lebens |