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Geschrieben von Phoenix   

Scream - Sarah Bettens

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Das Solo-Debutalbum der bereits lange im Musikbusiness erfolgreich tätigen ex-K´s Choice Frontfrau Sarah Bettens nennt sich Scream.

 

 

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Cover zur Single Go (mit Fine, Grey, Follow Me und Don´t Stop) 

 

Das erste Lied, Scream ist, wie der Name schon andeutet eine rockige Eröffnung. Sarah selbst sagte zu ihrer Arbeit an diesem Album, sie hat sich insofern von ihrer Arbeit an K´s Choice Songs unterschieden, als die Songs im Studio noch nicht fertiggeschrieben waren. Vielmehr wurden die Instrumente um ihre unverwechselbare Stimme angeordnet.

Obwohl manche Kritiker das Album als eher fad einstufen, sind Songs wie Not Insane, Fine und She Says doch sehr gitarren/drums - lastige Songs, die auch live sehr gut und vor allem rockig rüber kommen. 

Come Over Here ist das Lied, dass trotz der mit Freude vernommenen Gerüchte dann doch nicht für The L Word Serie lizensiert wurde. Es scheint den Prozess zu beschreiben, um auf unser Ufer zu kommen. Ein Prozess, der für Sarah selbst sehr lange gedauert hat.

Not Insane - wird gerne als "MIini-Protest" Song beschrieben. Mini oder nicht, das LIed ist allen kleingeistigen Menschen gewidmet, die keinen Respekt für andere Lebenswege als den eigenen haben. Sarah sagt häufig, dass es gerade in Tennessee, wo sie mit ihrer Freundin lebt - sehr viele davon gibt.

Go mag ich besonders. Dieser Song handelt von der Ungewissheit, die sich unweigerlich ausbreitet, wenn neue Pfade beschritten werden, von denen man nicht weiß, wohin sie führen. Da viele Stellen des Albums mit Aufbruch und Neubeginn zu tun haben, ist es für mich einer der repräsentativsten Songs des Albums.

An Tagen,an denen Du schlechte Laune hast, hör Dir Fine ein paarmal hintereinander an. Wetten, dass es Dir danach besser geht? Schau Dir auch das Video (auf der Single, am besten beide Videos) an - dann geht´s Dir gleich sehr viel besser. Versprochen.                             "I´m feeling bold and brave. I think I´ll just feel good today. Somehow in this twisted world I´m really doing fine." Schön, dass es noch Menschen mit unverbesserlich guter Laune  gibt. Wer ließe sich von Sarah Bettens nicht gerne damit anstecken?

Insgesamt würde ich Scream als gelungenes Rockalbum mit ruhigeren Momenten beschreiben.   

 

Hörproben von Amazon
(etwas runterscrollen) 

 
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